Unser dritter Start bei dieser Veranstaltung.
Startnummer 38
Wieder war die Allrad Klasse integriert, wieder war eine Klasse mit nur einem Team besetzt, wieder hatte man ein komisches Gefühl, was die Wertung angeht. In diesem Jahr war anfänglich auch die Auswertung etwas hakelig. Man bekam dies aber recht schnell in den Griff, wenn auch die Startuhren ihre ganz eigene Zeit anzeigten und dies auch nicht korrigiert wurde.
Leider fehlten uns bei der ersten Ori wieder entscheidende Punkte, wieder fuhren wir bei den RIZ Prüfungen anfänglich nicht in die Punkte. Das besserte sich, reichte dann aber nicht mehr.
Wenn man das alles zusammenfasst, verwundert es auch nicht, dass wir wieder auf P7 rauskamen. Zugegeben, meine Leistung an der Lichtschranke war auch wirklich nicht überwältigend. Zu wenig Training? Zu wenig Motivation?
In diesem Jahr war die Kiesgrube wieder mit einer RIZ am Start. Zusätzlich wurde auch der Steinbruch mit aufgenommen. Allerdings als „normale“ Timingprüfung.
Das Drumherum - einfach nur schön:
Unsere Unterkunft war wieder super - das Gästehaus Baumann in Durbach kann man uneingeschränkt empfehlen. Die Zimmer, das Frühstück, der fast schon familiäre Anschluss - einfach toll!
Auch die Abende mit vielen lieben Freunden, ob es auf dem Schloß Staufenberg war, bei der Küchenparty, oder einfach nur im Weinrestaurant gegenüber - es waren wunderschöne, unvergessliche Abende!
Aber aller Voraussicht nach werden wir im nächsten Jahr hier nicht wieder nennen. Die Rallye selbst sucht von den Anforderungen her Ihresgleichen. Sie macht Spaß zu fahren, gerade in der kalten Jahreszeit. Aber die Wertung ist einfach nicht schön. Ob es (mal wieder 🙄 ) der Baujahresfaktor ist, oder die RIZ Wertungen, all das stößt uns unangenehm auf. Deshalb die 2027er Ausgabe ohne uns.
Das Team um Martin Utberg hat hierzu ein sehr schönes Video auf dem Kanal Top Speed TV aufgenommen.
Dieses Video von Top Speed TV findet man hier: https://youtu.be/ln8OAH0Fd34
Eine, wie der Name schon vorweg nimmt, 3 Tages Rallye.
Startnummer 22
Auf geht es nach OWL, genauer gesagt nach Rothenuffeln. Das liegt - wir mussten uns auch erst einmal schlau machen - zwischen Hannover und Bielefeld. Für uns quasi einmal quer durch die Republik. Egal, bei drei Tagen lohnt auch diese weite Anreise.
Da man auf der "Reise" u.a. an Peine vorbei kommt, machten wir dort bei guten Freunden einen Zwischenstopp und parkten den Trailer und das "Zugpferd" direkt bei den beiden. Dann fuhren wir noch gut 1,5 Stunden auf "eigener Achse" weiter.
Die Rallye selbst war eine Mischung aus Ori, GLP und Timingprüfungen. Der Norden Deutschlands ist für seinen Hang zu Orientierungsprüfung ja hinlänglich bekannt. Da dies aber absolut nicht unsere Paradedisziplin ist, wählten wir die Klasse Touring, in der es nur GLP und TP gab. Allerdings gönnte man dieser Klasse auch den ein- oder anderen Baumaffen, sodass auch wir uns ein wenig an den Orientierungsprüfungen "laben" durften. Tatsächlich war eine Anforderung sämtliche Anfangsbuchstaben der Ortseingangsschilder zu notieren... Uns wurde ziemlich schnell klar, dass auch in unserer Klasse die Rallye nicht durch die Lichtschranken, sondern durch die stummen Wächter entschieden werden würde.
Dann kam noch ein Umstand hinzu, der uns ziemlich alt aussahen ließ. I.d.R. nutzen wir für GLPs unseren sog. "Knochen". Nach den ersten 3 Stunden Anreise bemerkten wir, dass wir genau den daheim vergessen hatten - KATASTROPHE!
Umdrehen war hier leider keine Option mehr, also mussten wir uns mit unserem anderen Equipment weiterhelfen. Da die GLPs nur sehr rudimentär an den drei Tagen eingebaut wurden, nutzten wir den MOR mehr oder weniger erfolgreich. Tatsächlich saß ein Sportwart mit einem Peilstab und der Handyuhr meist an einer Stelle der Strecke und notierte sich die Zeit. Eine Abweichung von einer Sekunde wurde mit 0,1 Strafpunkten geahndet. Das war durchaus verkraftbar.
Die erste Etappe führte uns in den Harz, nach Bad Harzburg. Ein wunderschönes Hotel mit dem Charme der 70er Jahre - wie es im Harz so üblich ist - bildete unser erstes Etappenziel. Nach einem reichlichen Abendbrot wurden wir als Tagessieger geehrt. Läuft.
Der zweite Tag begann mit einer Langzeit WP auf dem Brocken, in dickstem Nebel. Eine sog. 30/60 Prüfung, kannten auch noch nicht. Das besagt, dass man die Startlichtschranke entweder zur vollen oder zur halben Minute passieren musste. Mit Vorzeit und Eingabe der Startzeit, war auch dies kein Hexenwerk mehr. Wir trafen die Startlichtschranke im Hundertstel-Bereich. Wieder etwas gelernt.
Dieser zweite Tag führte uns nach Attendorn zum Burghotel Schnellenberg. Das war natürlich der Hammer. Sehr feudal und wirklich eine super Location. Den Tag beendeten wir, aufgrund eines Fehlers meinerseits bei einer GWP, auf P4.
Am nächsten Morgen startete die letzte Etappe wieder zurück nach OWL.
Heute war auch eine Parallel-WP auf dem Flugplatz Porta Westfalica dabei. Hat richtig Spaß gemacht.
Wir beendeten den dritten Tag als Tagessieger und gewannen unsere Klasse Touring in gesamt. Viel mehr ging eigentlich nicht und wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Abschließend kann man sagen, dass die Prüfungen wirklich sehr gut, anspruchsvoll und professionell gemacht waren. Die Hotels sehr gut gewählt, das Essen auch wirklich top war.
Leider war die finale Siegerehrung am Samstag dann etwas "hemdsärmelig", was aber vielleicht der norddeutschen Mentalität zuzuschreiben war...
Vielen Dank an die vielen Helfer, Sportwarte und Organisatoren der Rallye. Wir haben drei wundervolle Tage verbracht und erinnern uns sehr gern an diese tolle Zeit.
Die Rallye absolut empfehlenswert!
Nach einem Jahr Aussetzen, nehmen wir diese Rallye wieder unter die Räder.
Startnummer 12
Nunja, die ersten Hiobsbotschaften kamen hier ca. 3 Wochen vor dem Start. Man bekam keine behördlichen Genehmigungen für WPs auf öffentlichen Straßen. Was wiederum heißt, dass nur auf Verkehrsübungsplätzen oder privaten Grundstücken gefahren wird.
Das wiederum heißt, ich kann die Lichtschranken anfahren, wie es mir beliebt...
Start und Ziel war in der Motorworld in Metzingen, eine super Location.
Wir waren in einem Hotel in einem Outlet-Center "abgestiegen", nunja, nicht das was man sich erhoffte, aber immerhin. Bei dieser Rallye sollte man sich von vornherein gegen die angeboten Hotels entscheiden und eines nach eigenem Gusto wählen. Nur so als Tipp...
Die Prüfungen waren sehr gut, teilweise recht schnell, die Location für die Abende meist auch gut gewählt. Alles in allem, war diese Rallye wieder sehr gut vorbereitet und top umgesetzt - trotz der behördlichen Auflagen.
Wir trafen wieder viele liebe Freunde und Bekannte und verbrachten mit denen eine schöne Zeit.
Der Führende fiel in der letzten WP mit Getriebeschaden aus. Somit rutschten wir in der Klasse auf P2 und Gesamt auf P4. Kein überragendes Ergebnis, aber auch nicht schlecht.
Vielen Dank an alle Sportwarte, Helfer und Organisatoren. Die Rallye ist sehr empfehlenswert, trotz Streichergebnisse.
Genannt im Caterham, gefahren im GTI.
Startnummer 48
Die CC ist eine Rallye vor unserer Haustür. Davon gibt es nicht viele. Die diesjährige Rallye startete in Oberwiesenthal - doch nicht so direkt vor unserer Haustür...
Wir mieteten unseren Trailer, buchten ein Hotel für zwei Nächte und waren ab Freitag Morgen unterwegs. Leider mussten wir auf den GTI umnennen, was uns letztendlich bei diesem Wetter sehr in die Karten spielte. Es war diesmal noch ein weiterer GTI im Starterfeld. Also Trailer wieder abgesagt und auf einiger Achse Richtung O-Thal.
Die WPs waren recht einfach aufgebaut. Nur wurde mit den GWPs (wie immer 2 verschiedene - grün und violett) wieder munter gespielt. Sie waren immer in den Wertungsprüfungen positioniert. Für den Anfänger doch recht kompliziert.
In der Woche vor der Rallye lösten wir geschlossen als Mannschaft (aus dem Vorjahr) unseren Gewinn ein. Ein Perfektionstraining auf dem Lausitzring. Danke Jochen für die Orga! Das hat richtig Spaß gemacht - Bilder auch dazu in der Galerie.
Trotz einiger Patzer reichte es knapp für den Gesamtsieg und mit ordentlich Abstand zum Sieg in der Mannschaftswertung. Youngtimer United hat sich wieder einmal durchgesetzt. Allerdings stellte unsere Mannschaft auch das komplette Treppchen. Als Gewinn gab es diesmal kein Perfektionstraining, sondern einen VIP - Abend im Panometer. Mit persönlicher Betreuung durch Mandy... da freuen wir uns drauf.
Unser erster Start bei dieser Rallye.
Den Startplatz hatten wir bei der OWL 2025 gewonnen.
Startnummer 140
Anreise in zwei Etappen. Die erste Übernachtung in Nürnberg, auf der Hälfte der Strecke. Danach Weiterfahrt bis zum Trailerstellplatz in Schrun.
Das zieht sich… selbst die zweite Etappe waren noch einmal fast 4 Stunden.
Wir kamen am frühen Nachmittag an und trafen auf dem Trailerplatz gleich die ganze „Sachsenbande“ 😉 Auto abgeladen und ab zur Akkreditierung und technischen Abnahme. Gegen Abend trafen wir uns
noch mit Freunden zum LS Training.
Die Silvretta war bis heuer immer eine Sanduhr-Rallye. In diesem Jahr wurde sie dann für die Elektronikklasse (mit einigen Einschränkungen) geöffnet, was schlußendlich doch einige Teams mehr dazu
bewegte, hier zu nennen.
Direkt in der ersten WP habe ich dann unseren Streicher eingelöst - bei Lila fuhr ich auf 10…. Aber genau auf 10 - dass heißt, wir hatte genau 500Strafpunkte - also 5,00 Sekunden falsch gefahren 🙄 na das fing ja prima an…
Am ersten Tag landeten wir in Gesamt auf P38. Das bedeutete für uns, dass die beiden noch kommenden Fahrtage für die Aufholjagd „geplant“ waren. Zeitig ins Bett, Konzentration und präzises Fahren. Am Freitag klappte das Vorhaben recht ordentlich - wir fuhren um 21 Plätze nach vorn auf P17. Den letzten Tag beendeten wir als Tagessieger und fuhren tatsächlich auf den bronzenen Rang.
P3 in Gesamt und P1 in der Klasse - zugegeben, das hätte ich nicht erwartet nach diesem misslungenen Auftakt am ersten Tag.
Die Rallye selbst war grandios.
Wir fuhren durch Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Wir fuhren Pässe, wo wir uns in den Seven wünschten. Das Wetter meinte es sehr gut und wir holten uns fast einen Sonnenbrand - ich am
linken Arm, meine Frau am rechten - die sog. Mantabräune 😄
Die Siegerehrung fand auf einer Bergstation (an der Zamangbahn) auf ca. 2.100m statt. Es war einfach riesig. Wir waren bei der Siegerehrung doch recht oft vorn, hatten wir doch auch noch die Mannschaftswertung und zwei WPs gewonnen.
Unser erster Start hinter dem, der mal unserem GTI fuhr.
Startnummer 3
Um eines vorweg zu nehmen, unser GTI ist nicht der Originale, der von Jochi Kleint seinerzeit pilotiert wurde. Dennoch fuhr er in dieser Werkslackierung.
